Archiv für die Kategorie „DGzRS“
DGzRS schleppt Fischkutter nach Cuxhaven
Hannover, 10.08.2010 (SL)
Einen Fischkutter mit Maschinenschaden haben die Seenotretter heute Nachmittag, Dienstag, den 10.8.2010, eingeschleppt. Der Kutter trieb manövrierunfähig im viel befahrenen Elbefahrwasser ca. 10 Seemeilen (18 Kilometer) nordwestlich von Cuxhaven, wo er die Großschifffahrt extrem behinderte. Der Seenotkreuzer “Hermann Marwede” / Station Helgoland der DGzRS, der sich auf dem Weg von Cuxhaven nach Helgoland befand, nahm den Kutter zunächst auf den Haken und schleppte ihn aus dem Fahrwasser. Übernommen wurde der Kutter (Heimathafen Greetsiel) vom Cuxhavener Seenotkreuzer “Hermann Helms”. Er schleppte das etwa 18 Meter lange Fahrzeug mit zwei Mann Besatzung sicher nach Cuxhaven ein.
Kalender der DGzRS „…wir kommen 2011“ erschienen
Hannover, 03.08.2010 (SL)
Kann man in mehr als 25 Jahren immer wieder einen Fotokalender schaffen, der seine Betrachter nahezu ununterbrochen zu Staunen und Träumen, zu Respekt und Bewunderung, zu Anerkennung und… immer wieder zum Spenden animiert? Dem Hamburger Seefotografen Peter Neumann (YPS / YachtPhotoService) gelingt dieses Vorhaben erneut mit dem Kalender „…wir kommen 2011“. Wer dieses Bildwerk über zweieinhalb Jahrzehnte verfolgt, entdeckt immer wieder neue Facetten aus dem Arbeitsalltag der Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger). Der Kalender für das Jahr 2011 erscheint im DSV-Verlag in Zusammenarbeit mit der DGzRS. Diesen Beitrag weiterlesen »
Segler seit Dienstag in der Ostsee vermisst
DGzRS rettet Segler
Hannover, 29.07.2010 (SL)
Einen vermissten schwedischen Segler (62) hat die Besatzung des Seenotkreuzers “WILHELM KAISEN” der DGzRS am Mittwochnachmittag, 28. Juli 2010, in der Ostsee 16 Seemeilen (ca. 30 Kilometer) nordöstlich von Rügen, aufgenommen. Er war offensichtlich von seiner sieben Meter langen Yacht ins Wasser gestürzt. Der Mann wird zur Stunde (16 Uhr) im Bordhospital des Seenotkreuzers medizinisch betreut. Der Vermisste war im Rahmen einer Suchaktion vor Rügen von einer deutschen Segelyacht gesichtet worden. Die Segler übergaben den Schiffbrüchigen an die Seenotretter. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zur Fußball-WM jedes Tor ein Volltreffer für die DGzRS
Hannover, 28.07.2010 (SL)
Pünktlich zum Beginn der Endrunde der 19. Fußballweltmeisterschaft in Südafrika hatte die Bremer Reedereigruppe Harren & Partner für den 11. Juni zu ihrem 5. „Maritime Cup“ eingeladen – und dabei für jedes Tor eine Spende an die DGzRS ausgelobt. Beim Bremer Regionalligisten FC Oberneuland kickten Betriebsmannschaften und Unternehmenspartner von Nord- und Ostsee und sogar aus den Niederlanden um die Wette. Und weil jedes Tor nicht nur für die eigene Erfolgsbilanz zählte, sondern das Sammelschiffchen der Seenotretter jeweils mit 50 Euro füllte, legten sich die Spieler besonders kräftig ins Zeug. Sogar 100 Euro je Tor flossen im anschließenden Spaß-Spiel mit einem Riesenfußball von über zwei Metern Durchmesser. Insgesamt 5000 Euro kamen durch die gelungene Spendenaktion zusammen.
DGzRS rettet 80 Menschen am “Tag der Seenotretter”
Auch “Tag der Seenotretter” im Dauereinsatz
Hannover, 27.07.2010 (SL)
Der „Tag der Seenotretter“, traditionell am letzten Juli-Sonntag (25.07.2010) auf 34 der insgesamt 54 Stationen der DGzRS veranstaltet, brachte dem Seenotrettungswerk nicht nur den Zuspruch von rund 20.000 Besuchern, sondern auch viel Arbeit auf See. Insbesondere die Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern mussten zum Teil auch während der Veranstaltungen ausrücken, um 43 auf See in Not geratenen Menschen Hilfe zu bringen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Große Suchaktion vor Sylt
Hannover, 22.07.2010 (SL/ots)
Zwei rote Seenotraketen haben am gestrigen Abend (21.07.) auf der Nordsee zu einer großen Suchaktion geführt. “Es war gegen 23.40 Uhr, als ca. 6 Seemeilen westlich von Westerland /Sylt mehrere Fischer unabhängig voneinander die Notsignale bemerkten. Daraufhin löste die SAR-Leitstelle in Glücksburg die Suchaktion aus”, teilte der Sprecher der Wasserschutzpolizei in Husum, Wolfgang Boe, mit. Unter der Führung des Seenotrettungskreuzers “Minden” beteiligten sich das Streifenboot “Bad Bramstedt” der Bundespolizei, das Fischereiforschungsschiff “Solea”, das Polizeiboot “Sylt” aus Husum und zwei holländische Fischkutter an der Suche. Erkenntnisse über einen tatsächlichen Seenotfall konnten aber bis zum Morgen nicht erlangt werden. Ebenso blieb unklar, wer die Seenotraketen abgeschossen haben könnte.
